Vom Münster zum Augustinermuseum - Skulpturen und Glasfenster des Freiburger Münsters im Original

Münster Südseite Augustinermuseum, Skulpturenhalle Augustinermuseum, Wasserspeier, Löwenmann als Zorn Münsterplatz, Domsingschule, Fenstergitter mit Wappen,


Das Augustinermuseum zählt nach aufwendigen Umbauten und der Wiedereröffnung im Jahr 2010 zu den beliebtesten Museen der Region Oberrhein. Präsentiert werden kostbare Exponate vom Mittelalter bis zum Barock sowie Malerei des 19. Jahrhunderts. Der Besucher kann zudem in der Schatzkammer kostbare sakrale Werke der Gold- und Schmiedekunst und berühmte historische Bildteppiche bewundern.

Wir machen einen Rundgang zu den Werken des Mittelalters: Die Propheten und Wasserspeier in der Skulpturenhalle rücken für uns nun aus himmlicher Höhe in greifbare Nähe und erzählen uns auf anschauliche Weise von der Vorstellungswelt des Mittelalters.
Einige Glasfenster des Münsters sind im Museum im Original ausgestellt. Sie sprechen für eine andere Geisteshaltung und geben Auskunft über die politischen Verhältnisse einer neuen Epoche.

Vom Münsterplatz aus, also direkt vor Ort, können wir in luftiger Höhe am Turm die Position erkennen, wo einst die Originalskulpturen standen und heute Kopien aufgestellt sind.
Bei einem Rundgang durch das Freiburger Münster wird uns bewußt, dass die Glasfenster  - teilweise als Kopien - einen ganz anderen Gesamteindruck als die einzeln zu bewundernden Originale im Augustinermuseum vermitteln. 


Preis (pro Gruppe, maximal 15 Personen): 115,00 €  zzgl. 7,00 / erm. 5,00 € Eintritt in das Museum (Inhaber des Oberrheinischen Museumspasses haben freien Eintritt)
Sprache: Deutsch
Treffpunkt: Münsterplatz, Historisches Kaufhaus
Dauer: ca. 1,5 - 2 Stunden

 


Sonderausstellungen im Augustinermuseum und Archäologischen Museum Colombischlössle Freiburg

 
    

28. November 2020 – 19. September 2021 - Augustinermuseum: Der Schatz der Mönche – Leben und Forschen im Kloster St. Blasien
Spitzenwerke der Kunst und Meilensteine früher Wissenschaften: In seiner fast tausendjährigen Geschichte entwickelte sich das Benediktinerkloster St. Blasien im Südschwarzwald zu einer international bedeutenden Stätte der Forschung und baute einen herausragenden Kunstbestand auf. 1806 wurde das Kloster aufgehoben und die Mönche fanden in Österreich eine neue Heimat. Sie brachten ihr Hab und Gut im Stift St. Paul im Lavanttal in Unterkärnten in Sicherheit. Nun kehrt die weltberühmte Sammlung kurzzeitig in unsere Region zurück: Leihgaben mittelalterlicher Goldschmiedearbeiten, Buchmalereien, Textilien und Elfenbeinwerke, barocke Glanzstücke, Gemälde und Skulpturen sind in der Ausstellung zu bewundern.

13. September 2020 – 9. Januar 2022 - Archäologisches Museum Colombischlössle: freiburg.archäologie – Leben vor der Stadt
Bereits Ende der Eiszeit gab es im Tuniberg Jäger und Sammler, die dort Rentiere jagten, was die Funde belegen. In der Bronze- und Eisenzeit wurde das weitere Umland besiedelt. Im 3. Jahrhundert nach Christus kamen die Alamannen in den Breisgau und 400 Jahre später waren es die Merowinger. Sie alle haben Spuren hinterlassen: Von steinzeitlichen Sägeklingen über römische Tonscherben bis zu frühmittelalterlichen Pfeilspitzen. Archäologische Funde vermitteln ein Bild vom Leben der Menschen in der Region.

 


Die Archäologische Sammlung der Universität Freiburg

Archäologische Sammlung der Universität Freiburg Archäologische Sammlung der Universität Freiburg Archäologische Sammlung der Universität Freiburg Archäologische Sammlung der Universität Freiburg


Die Archäologische Sammlung präsentiert antike Originale und Gipsabgüsse nach antiken Skulpturen.

Zur Sammlung gehören mehr als 550 Objekte der griechischen, etruskischen und römischen Antike, die eine Zeitspanne von 2500 Jahren, vom Beginn des 2. Jahrtausends v. Chr. bis zum 5. Jahrhundert n. Chr., umfassen. Zu dieser Originalsammlung antiker Kunst (Keramik, Bronzen, Terrakotten, Gläser) gehören Meisterwerke griechischer Vasenmalerei, aber auch Reliefs und Marmorporträts. Neben diesen Exponaten stellen die Architekturfragmente einer römischen Tempelanlage in Baalbek (Libanon) eine weitere Besonderheit dar. Im Foyer der Sammlung gewinnt der Besucher einen Eindruck der Monumentalität dieser römischen Bauten.

Die knapp 800 Gipsabgüsse von griechischen und römischen Skulpturen stammen aus zahlreichen Museen der ganzen Welt, ein imaginäres Museum antiker Skulptur.

Anders als viele Museen ist die Archäologische Sammlung in Freiburg mit ihrer Neupräsentation ein flexibler, sich stetig weiterentwickelnder Ausstellungsraum. Sie vereint auf ideale Weise ein Museum für die Kunst des Mittelmeerraumes mit der archäologischen Lehrsammlung für Studierende.

An mindestens einem Sonntag im Monat bieten Archäologen/innen eine Führung zu ausgewählten Exponaten oder einem kunsthistorischen Thema an. Die Führung beginnt jeweils um 11:30 Uhr und dauert ca. 45 Minuten. Der Eintritt zu den Führungen sowie in die archäologische Sammlung ist kostenfrei.
In Zeiten der Corona-Pandemie sind Führungen allerdings nicht möglich!

Archäologische Sammlung der Universität Freiburg

Tennenbacher Straße 4

79106 Freiburg im Breisgau

www.archaeologische-sammlung.uni-freiburg.de